Die Heinrich-Böll-Schule als amtierender norddeutscher Landesmeister im Rollstuhlbasketball richtete das große Turnier aus: 13 Schule aus Norddeutschland für körperlich-motorische Entwicklung mit insgesamt 18 Mannschaften kämpften um den Titel in diesem Jahr. Nach den Grußworten der Oberbürgermeisterin Petra Broistedt und David Scholz vom Behinderten-Sportverband Niedersachsen gab es eine erste Kostprobe der Profis: Unter Applaus von Zuffi, dem Maskottchen von BG, forderte Ramish Faizi, Schüler der Heinrich-Böll-Mannschaft, die BG-Profis Robin Lodders und Adam Ramstedt zu Freiwürfen auf den Korb heraus. Auch die Könner mussten hier feststellen, dass die Perspektive aus dem Rollstuhl eine andere ist.
Was viele nicht wissen: Rollstuhlbasketball ist der inklusivste Sport überhaupt, denn er wird von Rollstuhlfahrern und Läufern, die sich für den Sport in einen Sportrolli setzen, gemeinsam gespielt.
In drei Leistungsklassen spielten 160 Schülerinnen und Schüler um die ersten Plätze. Am Ende belegte Bremen in der C-Klasse, Debstedt in der B-Klasse und Braunschweig in der A-Klasse die ersten Plätze. Die Titelverteidiger der Heinrich-Böll-Schule erreichten Platz 2.
